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Versbuch

Neue Jugend

Alfred Henschke · 18901928

16 Zeilen in 2 Strophen · zuerst gedruckt 1916

Das Wort sie sollen lassen stehnVon unsrer neuen Jugend.Die wird kein grauer Wind verwehnUnd keine Greisentugend.Wir glauben Gott und unsrer WeltUnd unseres Blutes Feuern.Uns ist die Zukunft aufgestelltZu heiligen Abenteuern.

Daß keiner uns zu nahe kommMit goldnem Gängelbande,Wir beugen unsre Kniee frommNur unserm Vaterlande.Doch sei verflucht der alte Zopf!Verflucht die dürre Krücke!Deutschland hat einen KnabenkopfUnd braucht keine Perrücke!

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Dragoner und Husaren. Die Soldatenlieder von Klabund. S. 48, 5. Tausend, Georg Müller, München, 1916
Digitalisat
de.wikisource.org — „Neue Jugend“, Fassung 644.093 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Alfred Henschke starb 1928; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1998 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 1182379923 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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