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Versbuch

Das Leiberregiment

Alfred Henschke · 18901928

18 Zeilen in 3 Strophen · zuerst gedruckt 1916

Mir boarische SoldatenSan Heuer zünfti g’raten.Geh, Madel, gib mir no mal d’Hand,D’ Musi spuilt und d’ Sunna brennt,Marschieren muaß in fremde LandDes Leiberregiment.

Der Kini hot uns g’rufenZu seines Thrones Stufen.An Schweinernes mit Kraut und BierHabts ös dös net ihr Sackerment,Na freßens an Franzosen mirVom Leiberregiment.

Die Turkos und ZuavenDie hams a scharf g’laden …Fei vuile hob i nimmer g’sehn,Die wo i gut hob kennt –San gestern Musketier no g’wenVom Leiberregiment …

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Dragoner und Husaren. Die Soldatenlieder von Klabund. S. 22, 5. Tausend, Georg Müller, München, 1916
Digitalisat
de.wikisource.org — „Das Leiberregiment“, Fassung 2.549.923 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Alfred Henschke starb 1928; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1998 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 1182379923 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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