Mutterliebe
Ada Christen · 1844–1901
12 Zeilen in 3 Strophen · zuerst gedruckt 1870
Wie bist Du blühend schön und hold,Die Augen blau, die Flechten gold,Dein weiches, liebliches GesichtEin frommes, rührendes Gedicht!
Wie bist Du keusch und engelrein,Gleich einem milden Strahlenschein;Der Unschuld Zauber Dich umfließt,Dein ganzes Wesen übergießt. . . . .
Schau’ ich dich wieder über’s Jahr,Bist Du des süßen Zaubers bar –Heut’ zählt ja Deine Mutter schonFür Zukunftsschmach erfeilschten Lohn!
Quelle und Rechte
- Textgrundlage
- Aus der Asche. Neue Gedichte. Seite 66, Hoffmann & Campe, Hamburg, 1870
- Digitalisat
- de.wikisource.org — „Mutterliebe (Christen)“, Fassung 4.427.733 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
- Gemeinfrei
- Ada Christen starb 1901; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1971 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 119549263 der Deutschen Nationalbibliothek.
Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.