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Versbuch

Nicht artig

Wilhelm Busch · 18321908

12 Zeilen in 3 Strophen · zuerst gedruckt [1960]

Man ist ja von Natur kein Engel,Vielmehr ein Welt- und Menschenkind,Und rings umher ist ein GedrängelVon solchen, die dasselbe sind.

In diesem Reich geborner Flegel,Wer könnte sich des Lebens freun,Würd es versäumt, schon früh die RegelDer Rücksicht kräftig einzubläun.

Es saust der Stock, es schwirrt die Rute.Du darfst nicht zeigen, was du bist.Wie schad, o Mensch, daß dir das GuteIm Grunde so zuwider ist.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Zu guter Letzt. In: Historisch-kritische Gesamtausgabe in vier Bänden. Band 4, S. 286, Vollmer, Wiesbaden u. Berlin, [1960]
Digitalisat
de.wikisource.org — „Nicht artig“, Fassung 3.781.028 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Wilhelm Busch starb 1908; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1978 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118517880 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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