Noch zwei?
Wilhelm Busch · 1832–1908
12 Zeilen in 3 Strophen · zuerst gedruckt [1960]
Durch das Feld ging die Familie,Als mit glückbegabter HandSanft errötend Frau OttilieEine Doppelähre fand.
Was die alte Sage kündet,Hat sich öfter schon bewährt:Dem, der solche Ähren findet,Wird ein Doppelglück beschert.
Vater Franz blickt scheu zur Seite.Zwei zu fünf, das wäre viel.Kinder, sprach er, aber heuteIst es ungewöhnlich schwül.
Quelle und Rechte
- Textgrundlage
- Zu guter Letzt. In: Historisch-kritische Gesamtausgabe in vier Bänden. Band 4, S. 282, Vollmer, Wiesbaden u. Berlin, [1960]
- Digitalisat
- de.wikisource.org — „Noch zwei?“, Fassung 3.082.589 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
- Gemeinfrei
- Wilhelm Busch starb 1908; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1978 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118517880 der Deutschen Nationalbibliothek.
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