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Versbuch

Die Affen

Wilhelm Busch · 18321908

22 Zeilen in 3 Strophen · zuerst gedruckt [1960]

Der Bauer sprach zu seinem Jungen:Heut in der Stadt, da wirst du gaffen.Wir fahren hin und sehn die Affen.Es ist gelungenUnd um sich schief zu lachen,Was die für Streiche machenUnd für Gesichter,Wie rechte Bösewichter.Sie krauen sich,Sie zausen sich,Sie hauen sich,Sie lausen sich,Beschnuppern dies, beknuppern das,Und keiner gönnt dem andern was,Und essen tun sie mit der Hand,Und alles tun sie mit Verstand,Und jeder stiehlt als wie ein Rabe.Paß auf, das siehst du heute.

O Vater, rief der Knabe,Sind Affen denn auch Leute?

Der Vater sprach: Nun ja,Nicht ganz, doch so beinah.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Zu guter Letzt. In: Historisch-kritische Gesamtausgabe in vier Bänden. Band 4, S. 270–271, Vollmer, Wiesbaden u. Berlin, [1960]
Digitalisat
de.wikisource.org — „Die Affen“, Fassung 2.549.969 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Wilhelm Busch starb 1908; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1978 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118517880 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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