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Versbuch

An Marie

Theodor Fontane · 18191898

13 Zeilen in 4 Strophen · zuerst gedruckt 1851

1841.

Zur Maria, zur Madonne,Bet’ ich gläubig spät und früh,All mein Sein ist AndachtswonneVor der himmlischen Marie.

Und das Himmelskind Maria’s,Der Erlöser Jesus Christ,Ja, die Liebe – der MessiasEndlich mit erschienen ist.

Daß Maria doch verbliebeIhrem Kinde treugesinnt!Tödtet sie in mir die LiebeKreuzigt sie das eigne Kind.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Gedichte, S. 13–14, 1. Auflage, Carl Reimarus’ Verlag. W. Ernst., Berlin, 1851
Digitalisat
de.wikisource.org — „An Marie“, Fassung 3.027.802 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Theodor Fontane starb 1898; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1968 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118534262 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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