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Versbuch

Zum Namenstag meiner Enkelin

Theodor Fontane · 18191898

13 Zeilen in 2 Strophen · zuerst gedruckt 1905

(Nach dem Französischen: Le Boulanger fait un gateau.)

Der Bäcker bringt Dir Kuchenbrot,Der Schneider einen Mantel roth,Der Kaufmann schickt Dir, weiß und nett,Ein Puppenkleid, ein PuppenbettUnd schickt auch eine Schachtel rundMit Schäfer und mit Schäferhund,Mit Hürd’ und Bäumchen, paarweis je,Und mit sechs Schafen, weiß wie Schnee,Und eine Lerche, tirili,Seit Sonnenaufgang hör’ ich sie,Die singt und schmettert, was sie mag,Zu meines Lieblings Namenstag.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Gedichte, Seite 51–52, 10. Auflage, J. G. Cotta’sche Buchhandlung Nachfolger, Stuttgart und Berlin, 1905
Digitalisat
de.wikisource.org — „Zum Namenstag meiner Enkelin“, Fassung 1.526.041 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Theodor Fontane starb 1898; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1968 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118534262 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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