Gieb mir!
Richard Dehmel · 1863–1920
12 Zeilen in 3 Strophen · zuerst gedruckt 1893
Und du kamest in mein Haus,kamst mit deinen schwarzen Blicken;sah ich still die Palmen nicken,und du gabst mir deinen Strauß.
Gabst die zitternden Narzissen,die wir in der Wüste pflückten;deine schwarzen Locken schmücktenmeines Divans rote Kissen.
Kehre wieder in mein Haus,laß die wilden Blumen blühen;unsre jungen Lippen glühen,gieb mir, gieb mir deinen Strauß...
Quelle und Rechte
- Textgrundlage
- Aber die Liebe, 1. Auflage, Dr. E. Albert & Co. Separat-Conto, München, 1893
- Digitalisat
- de.wikisource.org — „Gieb mir!“, Fassung 1.479.431 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
- Gemeinfrei
- Richard Dehmel starb 1920; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1990 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118679236 der Deutschen Nationalbibliothek.
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