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Versbuch

Es drängt so viel Gewürm (im Original ohne Titel)

Rainer Maria Rilke · 18751926

8 Zeilen · zuerst gedruckt 1976

Es drängt so viel Gewürm sich dreist und dreisterzum Lorbeer hin. Sei nicht bescheiden drum,du, der du ihn verdienst! Rings in vereisterBlasirtheit brüstet sich das Säculum.Es klebt dies Volk die Risse all’ mit Kleister,die jählings riß das ewige Warum.Hoch über jene Risse baut der Meistersich breite Demantbrücken stolz und stumm.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Arcadia: Ein unbekanntes Gedicht Rilkes. 11:2, S. 184, Walter de Gruyter GmbH & Co. KG, Berlin, 1976
Digitalisat
de.wikisource.org — „Es drängt so viel Gewürm“, Fassung 612.178 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Rainer Maria Rilke starb 1926; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1996 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118601024 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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