Ein Pflasterstein, der war einmal
Joachim Ringelnatz · 1883–1934
8 Zeilen in 2 Strophen · zuerst gedruckt 1912
Und wurde viel beschritten.Er schrie: „Ich bin ein MineralUnd muss mir ein für allemalDergleichen streng verbitten!“
Jedoch den Menschen fiel’s nicht einMit ihm sich zu befassen,Denn Pflasterstein bleibt PflastersteinUnd muss sich treten lassen.
Quelle und Rechte
- Textgrundlage
- Die Schnupftabaksdose. Stumpfsinn in Versen und Bildern von Hans Bötticher und Richard Seewald (1889-1976). S. 12, 1. Auflage, R. Piper & Co., München, 1912
- Digitalisat
- de.wikisource.org — „Ein Pflasterstein, der war einmal“, Fassung 3.780.526 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
- Gemeinfrei
- Joachim Ringelnatz starb 1934; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 2004 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118601121 der Deutschen Nationalbibliothek.
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