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Versbuch

Karstpartie

Heinrich Kämpchen · 18471912

8 Zeilen · zuerst gedruckt 1909

Starr reckt der Karst sein graues FelsenhauptHoch in den Aether, in den blauen Glast –Kein Baum, kein Strauch, der ihm die Stirn umlaubt,Und nur der Geier hält dort oben Rast. –Hier ist Natur jedweden Schmucks beraubtUnd schleicht das Leben still und ohne Hast –Ein Tag – wie lange währt’s, bis er entschwunden –Und stumm und bleiern sickern die Sekunden.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Was die Ruhr mir sang, S. 88, Hansmann & Co., Bochum, 1909
Digitalisat
de.wikisource.org — „Karstpartie (Kämpchen)“, Fassung 1.097.766 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Heinrich Kämpchen starb 1912; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1982 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 12060812X der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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