Zum Inhalt springen
Versbuch

Leicht in den Herzen

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben · 17981874

22 Zeilen in 4 Strophen · zuerst gedruckt 1887

2. Leicht in dem Herzen.

Leicht in dem HerzenUnd leicht aus dem Fuß!Freundlichen LeutenEin freundlicher Gruß!Hängt sich Gram an Fers’ und Kopf,Hopsa, hopsa, hinüber, herüber!Dreh dich um, da liegt der Tropf.

Schnee auf dem Felde,Und Eis auf dem Fluß!Rosen auf WangenUnd Frühling im Kuß!Bist du bleich wie Noth und Tod,Hopsa, hopsa, hinüber, herüber!Dreh dich um, gleich wirst du roth.

Sind auch die TageIm Winter nicht lang,Macht man sie längerMit Wein und Gesang.Fragst du: wann ist Fastnacht, wann?Hopsa, hopsa, hinüber, herüber!Dreh dich um, so hebt sie an.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Gedichte. S. 283–284, 9. Auflage, G. Grothe, Berlin, 1887
Digitalisat
de.wikisource.org — „Leicht in den Herzen“, Fassung 327.395 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben starb 1874; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1944 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118552589 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

Mehr von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Alle Gedichte von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben ansehen

Gedichte aus dieser Epoche: Biedermeier und Vormärz

Die Epoche ist die übliche literaturgeschichtliche Einordnung des AUTORS, nicht des einzelnen Gedichts. Ein spätes und ein frühes Werk desselben Verfassers stehen deshalb hier zusammen. Bei einigen Autoren ist die Einordnung geteilt; das steht dann auf der Epochenseite.