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Versbuch

Der Landwirt Würstlein von Sebelsdorf

Alfred Henschke · 18901928

17 Zeilen in 5 Strophen · zuerst gedruckt 1927

Patriotisches Gedicht.

Der Landwirt Würstlein von Sebelsdorf,ein Mann von echtem Schrot und Schorf,der hat den rechten Fleck auf dem Mund,der lockt keinen Ofen vor den Hund.

Es fließt ein Bach durchs Bayernland,der Wittelsbach wird er genannt,in seinem treuen Schoße kannsich bergen jedweder Untertan.

Und als das siebente Knäblein kam,er König Rupprecht zum Paten nahm,das ist ein Brauch von altem Korn,daran zerschellt des Feindbunds Zorn.

Trotz Gut und Blut hier schwarzweißrot,da hat es selbander keine Not!Fest steht und treu der Rhein auf Wacht.Durch Sieg zum Tod! Durch Licht zur Nacht!

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Die Harfenjule S. 32, 1. Auflage, Die Schmiede, Berlin, 1927
Digitalisat
de.wikisource.org — „Der Landwirt Würstlein von Sebelsdorf“, Fassung 3.435.625 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Alfred Henschke starb 1928; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1998 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 1182379923 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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