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Versbuch

Altes Reiterlied

Alfred Henschke · 18901928

15 Zeilen in 3 Strophen · zuerst gedruckt 1916

Der Mond steht in den Gassen,Ade, mein Schatz, ade!Da die Trompeten blasen,So muß ich dich verlassen,Und tut mir doch so weh!

Du sollst dein Herz mir schenken,Daß ich es immer hab.Wenn ich den Säbel schwenke,Auf daß ich an dich denke –Daß ich ein Mädchen hab.

Der Wind weht in der Linde –Wie ein Spion, der schlich.Wenn ich dich wiederfinde,Hast du ein kleines Kinde,Das ist so blond als ich.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Dragoner und Husaren. Die Soldatenlieder von Klabund. S. 27, 5. Tausend, Georg Müller, München, 1916
Digitalisat
de.wikisource.org — „Altes Reiterlied“, Fassung 637.955 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Alfred Henschke starb 1928; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1998 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 1182379923 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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