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Versbuch

An die Natur

Alfred Henschke · 18901928

17 Zeilen in 5 Strophen · zuerst gedruckt 1927

(Gedicht des Lehrers.)

Natur! Natur! Du Götterwelt!Wie bist du prächtig aufgestelltMit Bergen groß und Tälern klein,Es hat wohl müssen also sein.

Und mittendrin in der NaturDehnt sich die grüne Wiesenflur,Im Winter ist sie weiß beschneit,So hat ein Jedes seine Zeit.

Auch du, auch du, o Menschenkind,Bedenke, wie die Zeit verrinnt.Heut rauscht sie mächtig noch daherUnd morgen sieht man sie nicht mehr.

Frisch auf, frisch auf, mit HörnerklangDurch das verschneite Tal entlang,Die Glöckchen klingeln am Geläut:Gestern war gestern, morgen wird morgen sein, heute ist heut.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Die Harfenjule S. 25, 1. Auflage, Die Schmiede, Berlin, 1927
Digitalisat
de.wikisource.org — „An die Natur“, Fassung 1.167.491 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Alfred Henschke starb 1928; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1998 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 1182379923 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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