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Versbuch

Britannia an ihren Sohn John Bull

Theodor Fontane · 18191898

23 Zeilen · zuerst gedruckt 1905

„Sohn, hier hast Du meinen Speer,Nimm Dir viel und dann noch mehr;Daß die Meere Dir gehören,Brauch ich Dir nicht erst zu schwören,Aber auch die TerrafirmenMußt Du Christi will’n beschirmen,Our Navy giebt den Segen.Denk’ und woll’ es nie vergessen:Wo sie jetzt noch Menschen fressenUnd in ihren nackten LeibernTanzen mit noch nacktern Weibern,Auch an solchen schlimmsten StellenBraucht man nächstens sieben Ellen.Endlich muß die Stunde schlagen,Wo auch diese Hosen tragen,Und auf hundert HosenpaareKommen funfzig Missionare,Nebenher wird Gold gegraben, –Andre mögen Andres haben,Andre mögen Andres nehmen,Und Du darfst es nicht verfehmen,Wenn am Nordpol sie versaufenOder auch blos Schlittschuh laufen.“

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Gedichte, Seite 81, 10. Auflage, J. G. Cotta’sche Buchhandlung Nachfolger, Stuttgart und Berlin, 1905
Digitalisat
de.wikisource.org — „Britannia an ihren Sohn John Bull“, Fassung 1.554.740 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Theodor Fontane starb 1898; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1968 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118534262 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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