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Versbuch

Weihnachten

Joachim Ringelnatz · 18831934

8 Zeilen in 2 Strophen · zuerst gedruckt 1910

Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle,Mild, wie Wälderduft, die WeihnachtszeitUnd ein schlichtes Glück streut auf die SchwelleSchöne Blumen der Vergangenheit.

Hand schmiegt sich an Hand im engen KreiseUnd das alte Lied von Gott und ChristBebt durch Seelen und verkündet leise,Daß die kleinste Welt die größte ist.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Gedichte, S. 28, 1. Auflage, Hans Sachs-Verlag Schmidt-Bertsch & Haist, München, Leipzig, 1910
Digitalisat
de.wikisource.org — „Weihnachten (Ringelnatz)“, Fassung 3.466.769 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Joachim Ringelnatz starb 1934; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 2004 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118601121 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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