Verflucht und zugenäht
Joachim Ringelnatz · 1883–1934
14 Zeilen · zuerst gedruckt 1928
Man sollte den GesetzenIn KleinigkeitenEin Bein stellen und sie verletzenUnd sie, von Gönnern geldunterstützt,Überschreiten.Man sollte den Richter,Der Künstler, DichterOder nur Mensch ist, unbändig verehren.Man sollte das andre, konträre GelichterZermalmen und sich selber vermehren.Man sollte so sein, wie ich es bin.Man sollte – –Wenn nicht der liebe Gott es hinUnd wieder ganz anders wollte.
Quelle und Rechte
- Textgrundlage
- Allerdings, S. 108, 1. Auflage, Ernst Rowohlt Verlag, Berlin, 1928
- Digitalisat
- de.wikisource.org — „Verflucht und zugenäht“, Fassung 3.026.784 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
- Gemeinfrei
- Joachim Ringelnatz starb 1934; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 2004 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118601121 der Deutschen Nationalbibliothek.
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