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Versbuch

Trennung

Joachim Ringelnatz · 18831934

13 Zeilen in 3 Strophen · zuerst gedruckt 1932

Wink wink. Auf Wiedersehn!Ausnand ist nicht Vergehn.Wie LokomotivenrauchWildweich zerstiebt — —Dereinst doch, noch, auch ohne Hauch,Liebt sich, was wirklich sich liebt.

Jetzt ist es Nachmittag.Horch! — Klingt's wie tote Lieder?Klingt es wie Trauertrommelschlag?Sonja ade! — — Salü!

Ach! – – Aber morgen wieder,Morgen ist's wieder früh!Täteretä! Kükeriküh!

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Gedichte dreier Jahre Seite 44, 1. Auflage, Ernst Rowohlt Verlag, Berlin, 1932
Digitalisat
de.wikisource.org — „Trennung (Ringelnatz)“, Fassung 3.026.865 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Joachim Ringelnatz starb 1934; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 2004 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118601121 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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