Schlängelchen
Joachim Ringelnatz · 1883–1934
12 Zeilen in 2 Strophen · zuerst gedruckt 1931
Schlängelchen zum Teufel kam,Ganz still und bescheiden.Und der Teufel das Schlängelchen nahmUnd es streichelte.Mochte es gut leiden.
Kam ein SchlängelchenZu einem Engelchen,Neigte sich und wollte wieder scheiden.Engelchen mochte das SchlängelchenGut leiden,Sagte fromm:„Komm!“
Quelle und Rechte
- Textgrundlage
- Kinder-Verwirr-Buch, 1. Auflage, Berlin, 1931
- Digitalisat
- de.wikisource.org — „Schlängelchen“, Fassung 3.779.823 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
- Gemeinfrei
- Joachim Ringelnatz starb 1934; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 2004 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118601121 der Deutschen Nationalbibliothek.
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