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Versbuch

Liebesbrief

Joachim Ringelnatz · 18831934

13 Zeilen · zuerst gedruckt 1928 (EA 1927)

So kann es nun nicht weitergeh’n!Das, was besteht, muß bleiben.Wenn wir uns wieder wiederseh’n,Muß irgend was gescheh’n,Was wir dann auf die Spitze treiben.Was – was auf einer Spitze tut?Gewiß nicht Plattitüden.Denn was auf einer Spitze ruht,Wird nicht so leicht ermüden.Auf einer Bank im GrunewaldZu zweit im Regen sitzen,Ist blöd. Mut, Mädchen! Schreibe bald!Dein Fritz! (Remember Spitzen.)

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Reisebriefe eines Artisten, S. 36, 5.–9. Tausend, Ernst Rowohlt, Berlin, 1928 (EA 1927)
Digitalisat
de.wikisource.org — „Liebesbrief“, Fassung 1.065.870 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Joachim Ringelnatz starb 1934; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 2004 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118601121 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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