Jung sterben
Joachim Ringelnatz · 1883–1934
8 Zeilen in 2 Strophen · zuerst gedruckt 1910
Jung sterben – in besten, noch hoffenden Jahren –Wie schön muß das sein!Du hättest nur Gutes, nur Frohes erfahren.Blieb Alles dein.
Und es blieb an der Stätte, wo du begraben,Nur Liebe zurück.So garnichts Trübes gekostet zu haben – – –Wär’s nicht ein Glück?
Quelle und Rechte
- Textgrundlage
- Gedichte, S. 56, 1. Auflage, Hans Sachs-Verlag Schmidt-Bertsch & Haist, München, Leipzig, 1910
- Digitalisat
- de.wikisource.org — „Jung sterben“, Fassung 2.547.526 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
- Gemeinfrei
- Joachim Ringelnatz starb 1934; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 2004 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118601121 der Deutschen Nationalbibliothek.
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