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Versbuch

Die Schiffbrüchigen

Joachim Ringelnatz · 18831934

22 Zeilen in 3 Strophen · zuerst gedruckt 1910

„Peter, seht Ihr kein Licht?Winkt uns kein Land?Gebt Eure Hand.Das Leben ist Dreck und TandUnd Gott verdamme mich diese Nacht!!Hört Ihr, wie er lacht? – –Seht – er verfolgt unser Boot,Aber was ist daran gelegen.Springen wir ihm entgegen –Ich meine – dem Tod. – –“

„Steuermann Ihr sprecht wie ein Kind.Tut Eure Pflicht.Wir fürchten uns nichtVor Wasser und Wind.Gebt Eure Hand.Wir suchen das LandUnd zeigt es sich nichtUnd steuern wir ins Verderben – – –Steuermann – – –Nun dann – – – –“

„Schwatzt nicht vom Sterben –Ich sehe ein Licht!!“

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Gedichte, S. 40, 1. Auflage, Hans Sachs-Verlag Schmidt-Bertsch & Haist, München, Leipzig, 1910
Digitalisat
de.wikisource.org — „Die Schiffbrüchigen“, Fassung 3.567.894 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Joachim Ringelnatz starb 1934; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 2004 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118601121 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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