Im Rhein, im heiligen Strome
Heinrich Heine · 1797–1856
11 Zeilen in 3 Strophen · zuerst gedruckt 1827
Da spiegelt sich in den Well’n,Mit seinem großen Dome,Das große, heilige Cöln.
Im Dom da steht ein Bildniß,Auf goldenem Leder gemalt;In meines Lebens WildnißHat’s freundlich hineingestrahlt.
Es schweben Blumen und EngleinUm unsre liebe Frau;Die Augen, die Lippen, die Wänglein,Die gleichen der Liebsten genau.
Quelle und Rechte
- Textgrundlage
- Buch der Lieder, Lyrisches Intermezzo, S. 120, 1, Hoffmann und Campe, Hamburg, 1827
- Digitalisat
- de.wikisource.org — „Im Rhein, im heiligen Strome“, Fassung 4.064.419 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
- Gemeinfrei
- Heinrich Heine starb 1856; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1926 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118548018 der Deutschen Nationalbibliothek.
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