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Versbuch

An Ihren Genius

Friedrich Hölderlin · 17701843

6 Zeilen · zuerst gedruckt 1799

Send’ ihr Blumen und Frücht’ aus nieversiegender Fülle,Send’ ihr, freundlicher Geist, ewige Jugend herab!Hüll’ in deine Wonnen sie ein und laß sie die Zeit nichtSehn, wo einsam und fremd sie, die Athenerin, lebt,Bis sie im Lande der Seligen einst die fröhlichen Schwestern,Die zu Phidias Zeit herrschten und liebten, umfängt.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Taschenbuch für Frauenzimmer von Bildung. auf das Jahr 1799. mit Kupfern von Chodowicky, Küffner u. D'argent, S. 161, 1, Joh. Frid. Steinkopf, Stuttgart, 1799
Digitalisat
de.wikisource.org — „An Ihren Genius“, Fassung 4.811.383 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Friedrich Hölderlin starb 1843; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1913 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118551981 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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Die Epoche ist die übliche literaturgeschichtliche Einordnung des AUTORS, nicht des einzelnen Gedichts. Ein spätes und ein frühes Werk desselben Verfassers stehen deshalb hier zusammen. Bei einigen Autoren ist die Einordnung geteilt; das steht dann auf der Epochenseite.