Die Kürze
Friedrich Hölderlin · 1770–1843
8 Zeilen in 2 Strophen · zuerst gedruckt 1799
„Warum bist du so kurz? liebst du, wie vormals, dennNun nicht mehr den Gesang? fandst du, als Jüngling, dochIn den Tagen der Hoffnung,Wenn du sangest, das Ende nie?“
Wie mein Glück, ist mein Lied. – Willst du im AbendrothFroh dich baden? Hinweg ist’s, und die Erd’ ist kalt,Und der Vogel der Nacht schwirrtUnbequem vor das Auge dir.
Quelle und Rechte
- Textgrundlage
- Taschenbuch für Frauenzimmer von Bildung. auf das Jahr 1799. mit Kupfern von Chodowicky, Küffner u. D'argent. S. 163, 1, Joh. Frid. Steinkopf, Stuttgart, 1799
- Digitalisat
- de.wikisource.org — „Die Kürze“, Fassung 4.812.128 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
- Gemeinfrei
- Friedrich Hölderlin starb 1843; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1913 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118551981 der Deutschen Nationalbibliothek.
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