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Versbuch

Advent

Rainer Maria Rilke · 18751926

8 Zeilen · zuerst gedruckt 1913

Es treibt der Wind im Winterwaldedie Flockenherde wie ein Hirt,und manche Tanne ahnt, wie baldesie fromm und lichterheilig wird,und lauscht hinaus. Den weißen Wegenstreckt sie die Zweige hin – bereit,und wehrt dem Wind und wächst entgegender einen Nacht der Herrlichkeit.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Erste Gedichte, S. 103, Insel-Verlag, Leipzig, 1913
Digitalisat
de.wikisource.org — „Advent (Es treibt der Wind im Winterwalde)“, Fassung 3.502.518 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Rainer Maria Rilke starb 1926; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1996 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118601024 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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