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Versbuch

Es gibt doch Süße

Otfried Krzyzanowski · 18861918

9 Zeilen in 3 Strophen · zuerst gedruckt 1919

ES GIBT DOCH SÜSSE

Es brennt die Scham: denn grabhin ziehtUns Torheit durch die Stunden.Ich hätte bald ins böse LiedIns Urteil mich gefunden.

Es gibt doch Süße! Zu gestehnFällt schwer: ein Kind kann zwingen.Es bleibt die Scham: denn grabhin sehnWir Furcht und Klagen schwingen.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Unser täglich Gift S. 7, 1. Auflage, Kurt Wolff Verlag, Leipzig, 1919
Digitalisat
de.wikisource.org — „Es gibt doch Süße“, Fassung 1.044.646 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Otfried Krzyzanowski starb 1918; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1988 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 128523778 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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