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Versbuch

Mein Wagen rollet langsam

Heinrich Heine · 17971856

11 Zeilen in 3 Strophen · zuerst gedruckt 1827

Durch lustiges Waldesgrün,Durch blumige Thäler, die zaubrischIm Sonnenglanze blüh’n.

Ich sitze und sinne und träume,Und denk’ an die Liebste mein;Da grüßen drei SchattengestaltenKopfnickend zum Wagen herein.

Sie hüpfen und schneiden Gesichter,So spöttisch und doch so scheu,Und quirlen wie Nebel zusammen,Und kichern und huschen vorbei.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Buch der Lieder, Lyrisches Intermezzo, S. 158, 1, Hoffmann und Campe, Hamburg, 1827
Digitalisat
de.wikisource.org — „Mein Wagen rollet langsam“, Fassung 3.778.734 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Heinrich Heine starb 1856; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1926 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118548018 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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