Zum Inhalt springen
Versbuch

So wie ein Mensch, am trüben Tag, der Sonne vergißt

Christian Morgenstern · 18711914

9 Zeilen · zuerst gedruckt 1914

So wie ein Mensch, am trüben Tag, der Sonnevergisst, –sie aber strahlt und leuchtet unaufhörlich, –so mag man Dein an trübem Tag vergessen,um wiederum und immer wiederumerschüttert, ja geblendet zu empfinden,wie unerschöpflich fort und fort und fortDein Sonnengeistuns dunklen Wandrern strahlt.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Wir fanden einen Pfad, S. 9, R. Piper & Co., München, 1914
Digitalisat
de.wikisource.org — „So wie ein Mensch, am trüben Tag, der Sonne vergißt“, Fassung 3.028.556 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Christian Morgenstern starb 1914; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1984 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 11881169X der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

Mehr von Christian Morgenstern

Alle Gedichte von Christian Morgenstern ansehen

Gedichte aus dieser Epoche: Moderne und Expressionismus

Die Epoche ist die übliche literaturgeschichtliche Einordnung des AUTORS, nicht des einzelnen Gedichts. Ein spätes und ein frühes Werk desselben Verfassers stehen deshalb hier zusammen. Bei einigen Autoren ist die Einordnung geteilt; das steht dann auf der Epochenseite.