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Versbuch

Wilhelm und Irmgard von Scholz

Rainer Maria Rilke · 18751926

9 Zeilen in 2 Strophen · zuerst gedruckt 1898

.... irgendwo muss es Paläste geben,Drin die Fenster von Staub verschnein;In der Säle hallende ReihnTauchen tote Tage hinein:Gestalten wallen, es warnt der Schrein,Und kein lustiger LeuchterscheinReicht in das einsame Seltsamsein ...

Dorten wollen wir Feste geben –Märchenallein.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Advent, S. 28, 1. Auflage, P. Friesenhahn, Leipzig, 1898
Digitalisat
de.wikisource.org — „Wilhelm und Irmgard von Scholz (Rilke)“, Fassung 830.971 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Rainer Maria Rilke starb 1926; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1996 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118601024 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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