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Versbuch

Ich tanz’ nicht mit, ich räuchre nicht den Klötzen

Heinrich Heine · 17971856

13 Zeilen · zuerst gedruckt 1827

Die außen goldig sind, inwendig Sand;Ich schlag’ nicht ein, reicht mir ein Bub die Hand,Der heimlich mir den Namen will zerfetzen.Ich beug’ mich nicht vor jenen hübschen Metzen,Die schamlos prunken mit der eignen Schand;Ich zieh’ nicht mit, wenn sich der Pöbel spanntVor’n Siegeswagen seiner eiteln Götzen.Ich weiß es wohl, die Eiche muß erliegen,Derweil das Rohr am Bach, durch schwankes Biegen,In Wind und Wetter stehn bleibt, nach wie vor.Doch sprich, wie weit bringt’s wohl am End’ solch Rohr?Welch Glück! als ein Spazierstock dient’s dem Stutzer,Als Kleiderklopfer dient’s dem Stiefelputzer.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Buch der Lieder, Junge Leiden, Sonette, S. 95, 1, Hoffmann und Campe, Hamburg, 1827
Digitalisat
de.wikisource.org — „Ich tanz’ nicht mit, ich räuchre nicht den Klötzen“, Fassung 3.839.018 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Heinrich Heine starb 1856; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1926 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118548018 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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