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Versbuch

Du liegst mir so gern im Arme

Heinrich Heine · 17971856

17 Zeilen in 5 Strophen · zuerst gedruckt 1844

IV.

Du liegst mir so gern im Arme,Du liegst mir am Herzen so gern!Ich bin dein ganzer Himmel,Du bist mein liebster Stern.

Tief unter uns da wimmeltDas närrische Menschengeschlecht;Sie schreyen und wüthen und schelten,Und haben alle Recht.

Sie klingeln mit ihren KappenUnd zanken ohne Grund;Mit ihren Kolben schlagenSie sich die Köpfe wund.

Wie glücklich sind wir beide,Daß wir von ihnen so fern –Du birgst in deinem HimmelDas Haupt, mein liebster Stern!

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Neue Gedichte. Seiten 145-146, 1. Auflage, Hoffmann und Campe, 1844
Digitalisat
de.wikisource.org — „Du liegst mir so gern im Arme“, Fassung 1.179.465 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Heinrich Heine starb 1856; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1926 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118548018 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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