Ich gehe unter rothen Zweigen
Rainer Maria Rilke · 1875–1926
9 Zeilen in 2 Strophen · zuerst gedruckt 1898
Und suche einen späten Strauss.Weiss nicht vor Glück wo ein und aus,Mir ist so neu, mir ist so eigen;Mein Lieb ist müd und ist zuhaus.
Jetzt ist mein Mädel erst recht eitelSeit sich sein Mieder weiter zieht,Und seit ein Wunder ihm geschieht:Bald hat es breite braune ScheitelUnd sitzt und singt ein Wiegenlied.
Quelle und Rechte
- Textgrundlage
- Advent, S. 82, 1. Auflage, P. Friesenhahn, Leipzig, 1898
- Digitalisat
- de.wikisource.org — „Ich gehe unter rothen Zweigen“, Fassung 835.835 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
- Gemeinfrei
- Rainer Maria Rilke starb 1926; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1996 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118601024 der Deutschen Nationalbibliothek.
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