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Versbuch

Entsetzen

Joachim Ringelnatz · 18831934

13 Zeilen in 3 Strophen · zuerst gedruckt 1932

Was ist geschehen?Wo ist sie? Wer schreit? —Welche Dunkelheit —Komm laß uns gehen.

Ich kann nicht. Ich will,Doch ich kann nicht. — Wie siehst duMich an? — Warum fliehst du?Du! — Du? — Du!? — — Alles still.

Wer schleicht dort? — Ein Tier!Es hat kein Gesicht —Was wolln Sie von mir?Zu Hilfe!! — Kurt! — — Berta!?Verlaßt mich doch nicht.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Gedichte dreier Jahre Seite 38, 1. Auflage, Ernst Rowohlt Verlag, Berlin, 1932
Digitalisat
de.wikisource.org — „Entsetzen“, Fassung 3.026.859 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Joachim Ringelnatz starb 1934; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 2004 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118601121 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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