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Versbuch

Gespenst

Christian Morgenstern · 18711914

18 Zeilen · zuerst gedruckt 1932

Es gibt ein Gespenst,das frißt Taschentücher;es begleitet dichauf deiner Reise,es frißt dir aus dem Koffer,aus dem Bett,aus dem Nachttisch,wie ein Vogelaus der Hand,vieles weg, –nicht alles, nicht auf Ein Mal.Mit 18 Tüchern,stolzer Segler,fuhrst du hinausaufs Meer der Fremde,mit acht bis siebenkehrst du zurück,ein Gram der Hausfrau.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Der Gingganz, 1932
Digitalisat
de.wikisource.org — „Gespenst (Morgenstern)“, Fassung 2.572.642 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Christian Morgenstern starb 1914; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1984 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 11881169X der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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